Labstelle

Gastronomie ist Erlebnis. Essen gehen ist Genuss. Besondere Gerichte tun der Seele gut. Auf all das mussten wir in den letzten acht Wochen verzichten. Ab 15. Mai öffnet auch die Labstelle Wien (1010, Lugeck 6) wieder ihren Restaurantbetrieb.

„Wir werden unsere zurückgewonnene Freiheit richtig feiern. Natürlich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben aber mit vollem Fokus auf unsere Gäste“, so Thomas Hahn, Geschäftsführer der Labstelle Wien. Wichtig ist dem Haubenlokal im ersten Bezirk dabei sein gastronomisches Konzept immer wieder neu zu denken. Das war eine Erkenntnis aus der Krise. Wie dies konkret aussieht, dafür gibt es nun neue Angebote und eine Erweiterung der Speisekarte.

Eine neue Erdung

„Wenn man aufgrund höherer Gewalt gezwungen wird, sein florierendes Lokal nach sieben Jahren auf unbestimmte Zeit zu schließen, wird einem bewusst, wie vergänglich alles ist“, so Hahn. Anstatt sich in Schockstarre zu begeben, hielt sich der junge Gastronom viel in der Natur auf und beschäftigte sich vor allem mit der Zeit danach. Auf Social Media wurden die „geheimen“ Rezepte der Labstellen Küche geteilt, Geschenkboxen zum Take-Away angeboten sowie neue Gerichte für die verwöhnten Stammgäste entworfen und das immer mit dem gehörigen Respekt, dass es auch anders kommen kann.

Noch mehr Fokus auf Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist in der Labstelle Wien seit Anbeginn der erklärte Fokus. Mit regionalen Produkten und saisonaler Ware wurde gekocht und so geht es auch weiter. „Fleisch aus Massentierhaltung zu verwenden, Gemüse aus fragwürdigem Anbau, das nur mit unterbezahlten Erntehelfern zu schaffen ist oder unsere Gerichte mit Zutaten aus überfischten Teilen des Ozeans zu servieren – dagegen haben wir uns immer verwehrt“, so Hahn. Nachhaltigkeit macht zudem nicht bei der Auswahl der Lebensmittel halt. Auch eine anständige Bezahlung der MitarbeiterInnen mit der Forderung nach politischen Rahmenbedingungen, damit den MitarbeiterInnen mehr Netto vom Brutto übrigbleibt, ist dem Gastronomen wichtig. Bei vielen Gästen wird nach der langen Quarantänezeit auch das Bedürfnis nach sozialen Kontakten groß sein. Die Labstelle Wien kommt diesem Anspruch mit dem notwendigen Sicherheitsabstand gerne nach. Essen gehen ist ja meist nicht nur das Bedürfnis nach gutem Essen, sondern auch nach guten Gesprächen und Austausch.

„Lokale mit Individualität, Charakter und Liebe zum Detail sind gefragt. Das ist die Labstelle Wien jetzt und in Zukunft“, davon ist Hahn überzeugt.

Konkrete Versprechen

Was sich in der Krise bewährt hat sind Geschenkboxen zu feierlichen Anlässen. Zum Muttertag hat hier die Labstelle ein Paket an regionalen Köstlichkeiten zum Take-Away zusammengestellt. Das soll nun auch zum Vatertag im Juni ermöglicht werden. Und für alle, die im Sommer das schöne Wetter bei einem Picknick draußen genießen möchten, die holen sich die Labebox-Donaukanal. Da gerade Take-Away Angebote beliebt sind gibt es nun im Eingangsbereich der Labstelle einen kleinen Abholmarkt mit selbstgemachten Speisen, bewährten Produkten der regionalen Lieferanten sowie der eigens hergestellten Labstellen-Flüssigseife. Das samstägige „Flying Frühstück“ ist schon immer ein Highlight der Gäste gewesen und wird nun auch immer sonntags angeboten. Auch das Mittagsangebot wird umgestellt: Anstelle eines täglich wechselnden Mittagsmenüs gibt es nun eine Karte für ein bis zwei Wochen. Da noch nicht abschätzbar ist, wie sich das Gästeaufkommen entwickeln wird, ist so der Lebensmitteleinkauf besser plan- und verwertbar. Generell wurde die Speisekarte mit österreichischen Klassikern wie Knödel mit Ei oder einem saftigen Brathendl erweitert. Einfache Gerichte auch als Ausdruck der Erdung im gastronomischen Konzept.

Persönliche Worte des Geschäftsführers Thomas Hahn zur Wiedereröffnung der Labstelle finden Sie unter labstelle.com.

Rückfragen:

Christin Langer
office@labstelle.at
+4312362122

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