Stosswellentherapie

Bei einer Alzheimer-Demenz gehen immer mehr Gehirnzellen verloren – Erinnerungslücken, Sprachstörungen und Stimmungsschwankungen sind die Folge, der Alltag kann immer weniger selbständig bewältigt werden, die emotionalen und sozialen Fähigkeiten nehmen ab. Eine neue Technik zur Gehirnstimulation kann erstmals nicht-invasiv in alle Bereiche des Gehirns eindringen, Gehirnzellen aktivieren, und so die Leistung des Gehirns verbessern.

Das zeigte eine unlängst erschienene Studie von ForscherInnen der Medizinischen Universität Wien. Dr. Matthias Geisler bietet nun erstmals in Österreich dieses neue Therapiekonzept außerhalb von klinischen Studien für PatientInnen an.

Experte bietet PatientInnen erstmals neue Therapieoption

Die neue Methode, die sogenannte transkranielle Pulsstimulation mit Schallwellen (TPS), stimuliert Gehirnareale. In der Studie der Medizinischen Universität Wien wurde die Gedächtnisleistung von PatientInnen mit Alzheimer-Demenz dank TPS verbessert. Diese Chance zur Verbesserung des Gedächtnisses bietet Dr. Matthias Geisler als erster und einziger Arzt in Österreich nun auch außerhalb von klinischen Studien an. Dr. Geisler behandelt seit vielen Jahren erfolgreich PatientInnen und Patienten mittels Stoßwellentherapie; TPS ist eine technologische Weiterentwicklung dieser Therapie.

Gezielte Stimulation des Gehirns

Bei der schmerzfreien Therapie mit TPS wird ein Schallwellen-Gerät an den Kopf angesetzt. Das Gerät sendet einen Aktivierungspuls aus, der zwischen drei und fünf Millimeter breit und drei Zentimeter lang ist. Der einzelne Impuls dauert 3 Mikrosekunden und wird 1 bis 5 Mal pro Sekunde erzeugt. Mittels 3D-Navigation werden die Impulse gezielt in den typischen Demenz-Arealen im Gehirn appliziert.

Nach der Therapie mit TPS zeigten die TeilnehmerInnen der Studie Verbesserungen in den Bereichen Gedächtnis und Sprache. PatientInnen berichteten auch von Verbesserungen im täglichen Leben: sie waren körperlich aktiver, ihre Stimmung besser und sie konnten sich aktiver an Unterhaltungen beteiligen und dadurch besser am sozialen und familiären Leben teilhaben. Außerdem waren die Verknüpfungen im Gedächtnis-Netzwerk nach der gezielten und tiefgehenden Stimulation erhöht. Die Therapie hatte dabei keine relevanten Nebenwirkungen.

Zusätzliche Chance für Demenz-Betroffene

Die Therapie mit TPS kann parallel zur medikamentösen Behandlung bzw. zu Ergo- und Physiotherapie angewendet werden. Für die Behandlung bei Dr. Geisler ist eine Diagnose der Alzheimer Demenz durch einen Neurologen notwendig. Die TPS Therapie findet in sechs Sitzungen im Verlauf von zwei Wochen statt. Nach einem halben Jahr wird die Behandlung mit ebenfalls sechs Sitzungen über zwei Wochen wiederholt. Dr. Geisler ist der erste und einzige Arzt in Österreich, der PatientInnen derzeit diese Therapiemöglichkeit im niedergelassenen Bereich anbietet.

NEUROLITH ® der Storz Medical AG ist für die Behandlung des Zentralnervensystems von PatientInnen mit Alzheimer-Erkrankung zugelassen und hat die CE Zulassung.
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Privatklinik Rudolfinerhaus
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