Afgahnistan mit anderen Augen sehen

Expeditions-Abenteurer, Reisefotograf und Autor Wolfgang Melchior begab sich entlang der Seidenstraße auf eine intensive Spurensuche nach dem anderen Afghanistan. Das Ergebnis ist sein neuer Bildband „Die Seidenstraße. Unterwegs in Afghanistan“. Ein Buch voller spannender Momentaufnahmen und berührender Begegnungen.

Afghanistan ist durch seine exponierte Lage im Herzen der Seidenstraße ein Kreuzungspunkt der Völker. Jahrhundertelang verlief hier der wichtigste Handelsweg zwischen Europa und China – die Seidenstraße. Eine kulturelle Vielfalt entstand. Fasziniert von ihrer Geschichte folgte Expeditions-Abenteurer Wolfgang Melchior mit Kamera und Tagebuch den alten Karawanenwegen – auf der Suche nach Begegnungen mit Menschen, Mythen und Legenden.

„Es sind die Begegnungen, die uns faszinieren, uns anregen, zu neuen Ideen führen und Verständnis für andere Kulturen und Denkweisen eröffnen. Indem wir uns auf sie einlassen, überschreiten wir Grenzen, entfalten Verborgenes und gestalten Neues. Getreu einer alten Weisheit, dass ein Weg nur dann zum Weg wird, wenn man ihn selbst geht, habe ich mich auf die Reise gemacht, die mit Unterbrechungen schon über vier Jahre dauert“, sagt Melchior.

Afghanistan: subjektiv – einfach – ungeschminkt

Auf seiner Reise war Wolfgang Melchior gemeinsam mit Akbar unterwegs, der als Sprachrohr, Übersetzer, Guide, Beschützer, Schüler und zugleich Lehrer fungierte. „Mit der Kamera in Afghanistan unterwegs zu sein ist nicht leicht, vor allem, wenn man Menschen in ihrem Alltag in Bildern festhalten will. Oft hat mich Akbar gedrängt, nicht länger als nur ein paar Minuten an einem öffentlichen Platz zu verweilen, um unnötiges Aufsehen zu vermeiden und das Risiko so gering wie möglich zu halten“, erinnert sich Wolfgang Melchior. „Als Fotograf muss man hier schnell und effizient arbeiten. Da kann man nicht auf das ideale Licht warten, schon gar nicht auf die ideale Komposition eines Bildes, einer Szene. Man muss es nehmen, wie es gerade ist. Es sind Momentaufnahmen aus dem Leben – subjektiv, einfach und ungeschminkt.“

Als der Reise-Profi und -Fotograf 1978 das erste Mal nach Afghanistan kam, war dies für ihn eine Reise zurück in längst vergangene Tage. Heute, nach drei Jahrzehnten Bürgerkrieg, hat sich vieles verändert. Die Rahmenbedingungen für einen Reisenden sind noch schwieriger geworden. Die Menschen Afghanistans hat er, wie schon bei seiner ersten Reise, aber auch dieses Mal als großzügig, höflich und überaus gastfreundlich kennengelernt. Sie halfen ihm über viele Schwierigkeiten hinweg.

Neuer Bildband

Mit dem Bildband „Die Seidenstraße – unterwegs in Afghanistan“ will Wolfgang Melchior ein anderes Licht auf Afghanistan werfen. Ein ehrliches und ein menschliches. Der Fotograf und Autor: „Es ist sicher nicht einfach, Afghanistan zu bereisen. Das Land zeigt sich seinen Besuchern manchmal fremd, schroff und abweisend wie seine rauen Gebirgslandschaften und steinigen Wüsten. Aber es ist auch ein faszinierendes Land mit liebenswürdigen und gastfreundlichen Menschen. Es ist durchaus ein lohnendes Abenteuer, sich auf Afghanistan und seine Menschen einzulassen.“

„Die Seidenstraße – unterwegs in Afghanistan“ ist im Artbook Verlag (www.artbook.at) erschienen. ISBN 978-3-903078-26-0.

Über den Autor:
Dr. Wolfgang Melchior, 1954 in Wien geboren, studierte Germanistik, Philosophie, Psychologie, Pädagogik und Sportwissenschaften. Er bereiste beide Pole der Erde, durchquerte Grönland und stand mehrere Male am Dach Afrikas. Er ist Reisefotograf, Autor, Vortragender und Abenteurer.
Weitere Informationen: www.wolfgang-melchior.com
🔻Hier geht’s zur offiziellen Pressemeldung samt Fotodownload.