Jetzt waechst an den Waenden der JKU Wildes Moos

Die Johannes Kepler Universität Linz setzt ein Zeichen gegen Massentierhaltung und erschafft gemeinsam mit den österreichischen Mensen ein einzigartiges Projekt: die Umstellung der Mensen auf biologische und regionale Produkte. Verdeutlicht wird dieses Streben nach Nachhaltigkeit jetzt durch eine spektakuläre Mooslandschaft in der Uni-Mensa Linz.

Seit Mai 2019 haben StudentInnen der JKU Linz die Möglichkeit, sich der Natur jeden Tag ein Stückchen näher zu fühlen: Mit der Installation einer überdimensionalen Mooswand durch WildesMoos® in der Uni-Mensa, wird das Ziel der Johannes Kepler Universität Linz, mehr auf die Umwelt und deren Bedürfnisse zu achten, nun auf eindrucksvolle Art und Weise deutlich gemacht.

DAS PROJEKT.

Auf Initiative von JKU Rektor Meinhard Lukas stellt die Österreichische Mensen GmbH seit Mai 2019 sukzessive die gesamte Verpflegung auf biologische oder regionale Produkte um. Ziel ist es, bewusst ein Zeichen gegen Massentierhaltung und für mehr Nachhaltigkeit zu setzen. Als öffentliche Einrichtung hat die JKU eine Vorbildfunktion und nimmt mit dieser Umstellung ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr. Diese Entscheidung verbindet wichtige Themen wie Tierschutz, Umweltschutz, regionale Landentwicklung und Gesundheit. Auch die Mensa der Universität sollte sich dieser Umstellung anpassen und die Einstellung dahinter unterstreichen. Deshalb griff man zu einem besonderen Material: Moos.

Konkret wurde in einwöchiger Detailarbeit die Mensa der JKU mit insgesamt rund 40 Quadratmetern Mooswand versehen. Hierfür wurden zwei unterschiedliche Moosarten von WildesMoos-Gründer Andreas Lichtblau so gekonnt arrangiert, dass nicht nur ein Zeichen gesetzt wird, sondern den Studierenden nun neben Gaumenspielen auch buchstäblich ein Augenschmaus serviert wird. „Mir war wichtig die Situation einzufangen, dass die beiden Mooselemente die Essens-Theke sozusagen umarmen, aber dennoch eine Einheit bilden“, so Lichtblau. So zeigen die beiden Mooselemente deutlich, dass sie ursprünglich einmal zusammen gewesen sind. „Lichtblau: „Schiebt man die beiden Teile gedanklich wieder zueinander, ergibt das eine durchgehende Gestaltung, eine Art ,grünen Faden der Natur‘. Das grüne Tor zum (Bio-)Essen, sozusagen.“

Meinhard Lukas, Rektor JKU Linz: „ Moos begegnet einem überall, es wird allerdings selten beachtet. Dabei ist es vor allem eins: unglaublich erfolgreich. Seit über 400 Millionen Jahren besteht Moos im Kampf ums Überleben. Mit dieser Mooswand holen wir nicht nur ein Stück Natur in unsere JKU Mensa, sondern auch ein sehr treffendes Symbol für die Grundlagenforschung, die unsere Universität auszeichnet: manchmal unscheinbar, manchmal nicht beachtet, oft aber weit in die Zukunft reichend und ungemein erfolgreich.“

Andreas Lichtblau, Gründer WildesMoos®: „Für mich ist es wichtig, der Nachhaltigkeit mit unseren Moos-Kreationen einen Raum zur Entfaltung zu geben. Das gemeinsame Projekt mit der Johannes Kepler Universität in Linz ist ein Schritt in die richtige Richtung: die Natur in das tägliche Leben zu integrieren. Mit unserer Mensa-Mooswand werden wir den StudentInnen sicherlich Gusto auf ein grüneres Leben machen“.

ÜBER WildesMoos®

WildesMoos lässt Gärten in den Himmel wachsen. Das Kreativ-Kollektiv, bestehend aus Marcoletto de Felice, Iycil de Felice, Stefan Armbruster und Andreas Lichtblau, hat mit WildesMoos eine neue Moos-Ära ins Leben gerufen. Diese innovative Vertikalbegrünung beschert in Form von Flach- oder Kugelmoosen eine grüne Wohlfühloase. Dabei entstehen aus einzelnen Flechten vollständig ökologische Bilder in den unterschiedlichsten Formen, Größen und Strukturen – mit spürbarem Wert für ihren künftigen Besitzer und der Umwelt. Ziel der Moos-Kreationen ist es der Natur – egal ob in Restaurants, Privatklinika oder Universitäten – jeden Tag nah zu sein und Bewusstsein für deren Einzigartigkeit zu schaffen. Das Moos treibt an seinem Ursprung wieder aus und erfüllt somit das Prinzip der Nachhaltigkeit in allen Ebenen. Dieses liegt vor allem Andreas Lichtblau am Herzen.

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