Wien am 19.02.2018. Die professionelle Zubereitung von Kaffee hat sich in den letzten Jahren rasant gewandelt. Kunden stellen heute höhere Ansprüche an Qualität und Vielfalt – aber auch an die Optik. Leider ist das Personal nur in den seltensten Fällen darauf vorbereitet und äußerst suboptimal im Umgang mit den Kaffeemaschinen geschult.

Silvia Maino Röstmeisterin, Barista, Kaffee-Sommelière und Geschäftsführerin vom Wiener Rösthaus, zu dem auch das Vienna Coffee College gehört, appelliert deshalb an die Branche:

 

1. Mensch und Maschine sollten eine Einheit bilden.

Cafés geben oft weit mehr Geld für Dekoration als für die Wartung ihrer Espressomaschinen und die Schulung ihrer MitarbeiterInnen aus. Wenn dann an sündteuren Siebträgermaschinen ungelerntes Personal hantiert, tut das nicht nur dem Auge des Betrachters weh. Das Resultat beleidigt zumeist auch die Geschmacksnerven. Dabei kann ein geschulter Barista unglaubliche Geschmacknuancen aus edlen Bohnen herausholen. Etwa indem er beim Einstellen seiner Maschinen die Luftfeuchtigkeit berücksichtigt, den Mahlgrad der Mühle dementsprechend anpasst, den Kaffee fachmännisch tampt und die Maschinen ordentlich reinigt.

 

2. Die Qualität der Bohnen wird schlichtweg vorausgesetzt!

Das Wichtigste ist immer noch der Kaffee selbst, denn nur wo etwas Gutes hineinkommt, kommt auch etwas Gutes heraus. Hervorragende Kaffeequalitäten und sorgfältige (Wiener-)Röstung machen sich hier bezahlt, denn die Gäste werden immer kritischer: Sie wollen nicht bloß einen trinkbaren Kaffee, sie suchen das Geschmackserlebnis!

 

3. Der grantige Ober hat ausgedient!

Ein Wiener Kellner darf nicht charmant und nett sein! Diese Mär gehört zu Wien und hält sich hartnäckig. Beispiele dafür gibt es zuhauf. Kellner, die mit Leidensmienen bedienen oder den Gast ewig warten lassen, obwohl dieser schon längst zahlen möchte. Auch dieser Anspruch hat sich gewandelt und die Gäste erwarten sich zumindest ein Mindestmaß an Manieren.

Für Silvia Maino geht hier auch international betrachtet wertvolles Ansehen verloren, denn: „Wien & Kaffee, das gehört einfach zusammen. Und die Erwartungshaltungen sind dementsprechend hoch. Gäste erwarten in Wien einfach das gewisse Extra bei Kaffee und wollen dieses Erlebnis dann Zuhause oder in den Sozialen Medien mit ihren Freunden teilen.“

Dazu brauche es für die Kaffee-Expertin aber Perfektion: „Bei uns im Vienna Coffee College wird deshalb Wert auf ein ganzheitliches Schulungsmanagement gelegt. Das beginnt bei den Ausbildungen für die Gastronomie mit einem Check des Equipments vor Ort und einer Schulung des Personals in puncto Arbeitsplatzmanagement. Es wird der richtige Umgang an der Maschine trainiert, die Grundlagen der perfekten Kaffeezubereitung geschult, aber auch der Umgang mit den Kunden und vieles mehr.“

Alle Schulungsinhalte finden Sie unter: https://www.viennacoffeecollege.com/business/

Über das Wiener Rösthaus.

Das Wiener Rösthaus gehört zu Wiens ersten Adressen wenn es um hervorragende Kaffee-Qualitäten geht. Importiert werden ausschließlich sortenreine Arabica-Spitzenkaffees aus den besten Anbaugebieten der Welt. Diese müssen handgeerntet und handverlesen sowie einwandfrei fermentiert und getrocknet worden sein. Nur diese hochwertigen Rohkaffees werden schlussendlich in Wien schonend von Hand nach Art der Wiener Röstung geröstet. Besondere Raritätenkaffees gibt es sogar portionsweise im Handröster ‑ und zwar für jeden Kunden einzeln.

Hier gibt’s die Pressemeldung samt aller Pressefotos zum Download.

Rückfragen bitte an:
Gabriele Pflanzl-Bornemann, BA
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